homePhil [m], Elo
Hund von: Andrea G. [Besucher: 6301]

 G  
41

Himmels-Koordinaten:

 *28.12.2016
†11.05.2017
Phil zur Fotogalerie von Phil
Mein lieber kleiner Philosoph,
Dein Leben war viel zu kurz, aber lang genug, um mich zu lehren, zu welchen enormen Leistungen behindertes Leben fähig ist. An Dir hat die Natur sich eine grausame Laune erlaubt, die Du am Ende mit dem Leben bezahlen musstetst.
Als Du zu uns kamst ahnte noch keiner, dass es nur eine Beziehung auf sehr kurze Zeit sein sollte.
Du warst ein kleiner schüchterner Welpe im neuen Zuhause... erst mit und mit erkannten wir, dass Du wohl nichts sehen konntest und Dich daher so schüchtern verhalten hast. Die fachärztliche Untersuchung bestätigte dies dann auch kurze Zeit später. Nun wuchs unsere Beziehung zu Dir noch enger, denn wir waren für Dich das Augenlicht, welches Du nicht hattest.
Wir verbrachten eine innige Zeit miteinander, auch

...


Eine Kerze für Phil entzünden


Schreiben Sie hier eine kurze Kerzenbotschaft:








Neuer
Gruß

1.213 Sternengrüße empfangen


[1213] - 21.10.2020 06:19:20
Glück für den Kürbis
Fröhliches Kürbisgedicht

D er Kürbis sprach: „Mir ist’s nicht schnuppe.
Ich habe keine Lust auf Suppe.
Ich möcht auch kein Gemüse sein
und auch kein Futter für das Schwein.“
Er lag am Markt auf einem Tisch
und grauste sich.

„Was grämst du dich?“, rief da die Rübe.
„Die Zukunft von uns, die ist trübe.
Man kocht uns und man isst uns auf.
So ist nun mal der Dinge Lauf.“
Der Menschen Hunger, der ist groß
und unser Los.“

Da kam ein Kind. Es sah die beiden
und sagte leis’: „Ihr sollt nicht leiden.
Ich schnitze aus euch ein Gesicht
und stell in euren Bauch ein Licht.
So leuchtet ihr in dunkler Nacht
und haltet Wacht.“

Es war, als spürte man sie beben.
„Du meinst, wir dürfen weiter leben?“
Die beiden Freunde riefen’s froh.
Für manche ist’s im Leben so,
dass man es trifft ein kleines Stück.
Man nennt es: Glück!

( Elke Bräunling)

komm , wir schnitzen ein lustiges Gesicht

in Liebe

Harrihasi und Conny
von: anonym


[1212] - 20.10.2020 04:57:19
Der Kürbiszwerg und das fröhliche Kürbisfest

Kür bisgeschichte – Kürbisse wollen sich nicht in gruselige Grinsefratzengesichter verwandeln lassen

Eines Nachts im Herbst hatte der Kürbiszwerg viel zu tun. Mit einer klitzekleinen Holzleiter und einem Hämmerchen wanderte er durch die Straßen der Stadt und besuchte seine Freunde, die Kürbisse. Die nämlich, so hatte er es sich vorgenommen, sollten fröhliche Kürbisse sein. Lachen sollten sie und strahlen in ihrer Pracht, wenn sie vor den Häusern standen und mit dem Kerzenlicht in ihrem Bauch das Dunkel ein kleines Bisschen heller machten.
„Licht muss strahlen, Licht muss lachen für die Menschen allezeit. Glück soll’s bringen, Freude machen in des Herbstes Dunkelheit“, murmelte er, während er von Haus zu Haus huschte.
Auf jeden Kürbiskopf kraxelte er in dieser Nacht und jeden Kürbis bedachte er mit ein paar zärtlichen Hammerschlägen. Und die Kürbisse, die lächelten.
Am nächsten Tag staunten die Leute sehr. Was war aus ihren gruselgrausigen Kürbissfratzen geworden? Überall standen nun Lachgesichter vor den Häusern. Und die lächelten die Leute lieb und freundlich und fröhlich an.
Da lächelten auch die Erwachsenen.
Die Kinder aber waren enttäuscht. Hatten sie sich doch so große Mühe gegeben, besonders gruselige Kürbisfratzen zu schnitzen! Für den Kürbiswettbewerb mit einem tollen Hauptgewinn: In der Straße mit dem grausigsten Fratzengesicht nämlich sollte das große Halloween-Straßenfest der Stadt stattfinden. Und klar, alle Kinder wünschten sich nichts mehr als dieses Fest in ihrer Straße zu feiern.
Nun aber hatten sich die Kürbisgruselköpfe in liebe Lachgesichter verwandelt. Was tun? Die Kinder waren ratlos. Neue Fratzen schnitzen? Die Kürbisfelder waren längst abgeerntet! Außerdem, wer sagte, dass sich die neuen Fratzen nicht vielleicht auch in Lachgesichter verwandelten?
„Mache n wir aus Halloween eben ein lustiges Lachfest!“, beschloss der Bürgermeister, der traurige Kindergesichter nicht leiden mochte.
Und so geschah es dann auch.
„Na, geht doch!“, kicherte der Kürbiszwerg, und den Kürbissen rief er zu: „Ich habe euch eine fröhliche Zeit versprochen – und so wird es nun auch sein. Haha haha ha!“
„Haha haha ha!“, lachten auch die Kürbisse und – irgendwie – wurden die tristen Herbstabende ein bisschen heller. Auch das Fest, das auf dem Marktplatz stattfand, war ein helles Fest ohne Angst, Grusel und Erschrecken. Ein Fest, das die Leute vergessen ließ, dass in dieser Samhainnacht Geister durchs Dunkel zogen.
Na ja, viele kleine Gruselgeisterkinder tauchten dann doch auf und die sahen mächtig wild zum Erschrecken aus. Dann aber lachten auch sie hinter ihren Masken. Sie lachten so laut, dass die wenigen echten Geister, die sich doch leise eingeschmuggelt hatten, stumm aus der Stadt flohen.
Wer aber am lautesten lachte, das waren die Kürbisse und der kleine Kürbiszwerg.

( Elke Bräunling)

in Liebe

deine Harri und Mama Conny
von: anonym


[1211] - 19.10.2020 04:43:06
Herbstzaubermorgen auf der Waldwiese


Aus Wiesen werden nach Nebelnächten manchmal Zauberwiesen

Ein e Fee hatte über Nacht viele tausend und mehr kleiner Glitzerperlchen über der kleinen Waldwiese am Rande der Straße ausgestreut. Die legten sich über Gräser und Spinnennetze, kullerten in die Blütenköpfe oder kuschelten sich zwischen Blütenstängeln und Samenkapseln.
Wie verzaubert sah die Wiese nun aus. Es war, als hätten viele tausend und mehr kleine Waldwesen sie für ein Waldfest mit Perlenketten geschmückt.
Dies sah so schön und einladend aus, dass die Sonne lächelte, als sie sich am Morgen über die Hügel am Horizont lupfte. Sie schickte gleich ein paar Sonnenstrahlen zu der kleinen „Festwiese“. Die huschten über die Feen-Glitzerperlen, umschmiegten die Gräser, Blüten und Spinnennetze und verwandelten die Wiese in eine Märchenwelt. Wie eine Schatztruhe voller Diamanten, Perlen und Silberketten sah sie nun aus.
„Da liegt ein Schatz auf der Wiese!“, rief ein Kind. Es saß in einem Schulbus, der wie jeden Morgen die Kinder in die große Stadt brachte.
Ein Schatz? Wo? Nun wollten alle Kinder im Bus den Schatz sehen und der Busfahrer, der gerne Schulbusfahrer war, lächelte. Er stoppte den Bus am Straßenrand in einer Parkbucht, schaltete die Warnblinkleuchten ein und öffnete die Türen.
Ein Schulbus mit Warnblinkleuchten? War da vielleicht etwas passiert? Sogleich hielten ein Milchlaster und ein Postauto an. Auch die Fahrer der vielen Autos, die es sonst immer sehr eilig hatten, stoppten und hatten auf einmal Zeit. Einer nach dem anderen parkten sie am Straßenrand und blickten auf die geheimnisvolle Zauberwiese hinab.
„Wie schön!“, riefen sie.
„Was für ein einzigartiges Naturwunder!“
„Ohh h! Ahhhh!“
„Toll!“
Und weil sich nun so viele an den Straßenrand drängelten, blieben noch mehr Autos stehen. So drängelten sich immer mehr Leute am Rand der Wiese. Sie taten, als hätten sie noch nie eine Wiese mit Tautropfen und Spinnweben, die sich im Licht der Morgensonne spiegelten, gesehen. Sie zückten Kameras und Handys und fotografierten Wiesenfotos. Die schickten sie nach Hause oder zu Freunden oder sie stellten sie ins Internet, so dass alle Menschen auf der Welt die Wiese sehen konnten.
Die Sonne wunderte sich. Es war doch nur eine Wiese wie viele andere auch! Sie wandte ihre Strahlen ab und zog weiter zur nächsten Wiese und zur nächsten und nächsten. Es gab so viele davon in jenen Herbsttagen, die die Menschen auch ‚Altweibersommer’ nannten.

(Elke Bräunling)

in Liebe

deine Harri und Mama Conny
von: anonym


[1210] - 18.10.2020 15:35:52
guten Morgen Sternchen



hast du schön ausgeschlafen?
Ganz liebe Küßchen bekommt dein Näschen und dein Bäuchlein,deine Öhrchen und deine Pfötchen bekommen eine feine Massage.
Und dann gibts ein schönes Frühstück!

Was nmeinst du? Ich soll mal deine Öhrchen untersuchen?Nicht das da eine Ameise reingekrabbelt ist? Hast du denn auf der Regenbogenwiese gelegen und bist eingeschlafen? Nein? Na,dann brauchst du auch keine Sorge haben. Aber natürlich schaue ich mal nach dem Rechten. Ah,ich sehe schon, es ist alles in Ordnung.

Harriha eschens Gänseblümchen möchten heute gegossen werden aber nicht zuviel. Ihre Wurzeln brauchen jetzt im Herbst nicht mehr so viel Wasser.
Die Igelchen und Hörnchen bereiten sich auf den Winterschlaf vor und ihr wollt ihnen vorher noch etwas Schönes kochen. Ja,das ist fein. Dann bekommen sie noch ein bißchen mehr Winterspeck,den brauchen sie jetzt nämlich

Und dann wollt ihr heute Drachen steigen lassen. Huieh,der Wind ist gerade recht dafür.
Heute Abend gibt es dann Kürbissuppe und eine leckere Pilzpfanne. Die sammelt ihr natürlich wieder selbst. Paß aber gut auf,nicht daß wieder einer von euch zuviel nascht und ihm schlecht wird und dann ganz grün im Gesichtchen wird

Habe ganz viel Spaß

ich habe dich lieb

Conny mit ihrem Harrihäschen
und all meinen Sternenkindern

K ussis für Glen, Till und für Andrea💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗
von: anonym


[1209] - 17.10.2020 14:11:37
guten Morgen, liebes Sternenkind

ich muß dir unbedingt ein Küßchen auf dein Näschen geben und dein Gesichtchen streicheln.
Und nun schlaf schön weiter und kuschel noch ein bißchen!

Heute wollt ihr auf der RBL-Obstwiese große,rote und schöne Äpfel sammeln für die Bratapfelparty am Wochenende. Aber auch Pflaumen und Birnen. Daraus backen die Sternen-Mädelchen leckere Obstkuchen.
Und ich versuche mich an einem Kürbisstrudel.
Und ihr möchtet eure Wölkchen bestimmt lustig und bunt dekorieren. da könntet ihr noch bunte Blätter und bunte Herbstblümchen sammeln und pflücken. Na,ihr habt damit wirklich noch zu tun.

Damit ihr alle gut gestärkt seid, gibts heute eine großes Frühstück für alle.
Laßt es euch ganz gut schmecken.

ich wünsche euch einen wunderschönen Tag

ich habe dich lieb

Conny mit meinem Harrihäschen
und all meinen Sternenkindern
von: anonym


[1208] - 16.10.2020 04:53:55
Die kleine Blätterfee und die Sonne


Herb stmärchen – Wenn die kleine Blätterfee erwacht ist, wird es bald bunter im Land

Irgendetwas hatte sie aufgeweckt. Stimmen und Laute, die ihre Zeit ankündigten. Und roch es nicht auch danach? Die Blätterfee schnupperte.
„Die Vorboten des Herbstes“, sagte sie. „Sie liegen in der Luft. Ich kann sie riechen und hören.“ Sie blickte auf und sah die Finkenschar, die sich in der großen Buche niedergelassen hatte.
„Und ich kann sie sehen“, fügte sie hinzu. „Die ersten Vögel sammeln sich zum großen Flug in den Süden.“ Sie schnupperte wieder. „Eindeutig. Ja. Klar. Ich glaube, meine bunte Jahreszeit ist bald da.“
„Bunt?“, fragte die Sonne und lachte. „Bunt wird sie erst, wenn du mit deiner Arbeit beginnst.“
„Und wenn du mir dann hilfst“, antwortete die kleine Blätterfee schnell. „Das Bunte braucht uns beide.“
„Das ist mir bekannt“, sagte die Sonne. „Nur weile ich von Tag zu Tag nun weniger hier im Lande. Meine Strahlen werden daher immer schwächer. Du solltest bald mit deiner Arbeit beginnen. Und beeilen solltest du dich. Du kennst das ja schon aus früheren Jahren.“
Die kleine Blätterfee nickte. Ja, das kannte sie schon. Die Sonne sagte es ihr jedes Jahr wieder. Und doch machte sie dann mit ihrem Aufbruch nach Süden noch lange nicht ernst. Wie immer würde sie dem Land noch viele goldene und auch warme Sonnentage schenken.
„So werde ich mich doch gleich auf den Weg machen zu einem Besuch bei meiner lieben Tante, der Herbstfee. Ich hoffe, dass auch sie bereits aus ihrem Sommerschlaf erwacht ist und die Pforte in ihrem Feenschloss geöffnet hat.“
Die Sonne nickte. „Ich sende ihr meinen Gruß. Richte ihr aus, dass ich ihr meine Aufwartung machen werde, wenn die Zeit gekommen ist und der Herbst endgültig Einzug hält. Nun aber muss auch ich weiter ziehen, der Abend naht. Alles Gute für dich.“ Sie blinkte der kleinen Blätterfee mit ihrem Strahlenkranz noch einmal zu, dann zog sie sich hinter den Berg zurück.
„Alles Gute!“, rief die kleine Fee und winkte. Sie winkte noch, als es im Tal längst kühl geworden war und die Dämmerung einbrach. Sie musste sich beeilen. Der Weg zur Herbstfee war weit und sie hatte es eilig nun. Farbe musste sie unbedingt dort holen. Morgen schon wollte sie damit beginnen, die Blätter der Bäume in den Wäldern und Parks, in den Alleen, Feldern und Gärten ringsum in ihrem Herbstland tiefgrün und gelb und braun und rot und Gold und orangefarben anzumalen.

( Elke Bräunling)

in Liebe

deine kleine Harri und Mama Conny
von: anonym


[1207] - 14.10.2020 09:15:31
💫 Ruhe in Frieden kleiner Engel Phil.💫

🕯 Traurige Grüße von Peter mit Lilly im Herzen. 🕯
von: Peter


[1206] - 14.10.2020 06:29:14
Das kleine Kastanienwunder

Kastaniengeschichte – Nun fallen die Kastanien wieder von den Bäumen. Wusstest du schon, dass die letzte Kastanie, die du findest und einsteckst, – vielleicht – eine Zauberkastanie ist?

Heute war ein stürmischer Herbsttag. Überall tanzten Blätter durch die Luft und trudelten dann zu Boden. Hier und da fiel eine letzte Kastanie, Eichel oder Walnuss zu Boden.
„Meine Tante sagt, die letzten Kastanien, können zaubern“, sagte Anna. „Sie sammelt sie und steckt sie in ihre Jackentasche.“
„Za ubern?“ Die Kinder konnten dies nicht glauben. „Das ist doch bloß eine von deinen komischen Ideen“, maulten sie.
„Nein. Ist es nicht.“ Anna bückte sich nach einer Kastanie und steckte sie in ihre Tasche. „Das ist nun meine Zauberkastanie“, erklärte sie. „Die werde ich immer bei mir tragen.“
„Und das soll ein Zauber sein?“, fragte Florian.
Anna nickte. „Wenn du die Kastanie anfasst, denkst du an die Sommersonne. Und wenn du im Winter an schönes warmes Wetter denkst, ist das wie ein Sonnenzauber. Die Zauberkastanie zaubert dich dann ein bisschen in den Sommer zurück.“
„Du spinnst.“ Ihre Freunde lachten.
„Nein“, sagte Anna. „Es ist schön, an grausigen Kaltwettertagen an die Sommersonne zu denken.“
Katja nickte. „Stimmt. Das ist eine tolle Idee.“ Sie bückte sich nach einer Kastanie.
„Warum nicht?“, brummte Florian und griff schnell nach einer Kastanie.
Dem schlossen sich die anderen Kinder an.
„Ich bin echt gespannt auf den Zauber“, meinte Max.
„Und ich freue mich darauf“, sagte Lena.
Die anderen nickten. Sie freuten sich wirklich, nun eine Zauberkastanie zu haben.
„Wir können noch mehr zaubern“, meinte Anna. „Im Frühling. Aus der Zauberkastanien können nämlich Zauberkastanienbäume wachsen.“
„Du meinst, wir vergraben unsere Kastanien in der Erde?“, fragte Florian.
„Meine Tante sagt, das macht man so:“ sagte Anna. „Sie trifft sich mit Freunden an einem warmen Frühlingstag und dann werfen sie ihre Kastanien alle gleichzeitig mit einem Schwung ganz weit in den Wald oder in den Park. „Drei-zwei-eins-null und Frühling ist!“, rufen sie dabei.
„Und dann?“, fragte Lena.
„Dann wachsen aus den Zauberkastanien vielleicht kleine Kastanienbäume. Ach nein, ganz bestimmt wachsen die, denn es sind ja Zauberkastanien“, erklärte Anna.
Ihre Freunde waren begeistert. „Das machen wir auch.“
Und Lena fügte leise hinzu: „Da hat man etwas zum Freuen. Besonders an kaltnassen Wintertagen.“
Dem hatten die Kinder nichts mehr hinzuzufügen.
Ja, so eine Zauberkastanie – es kann auch eine Zaubernuss sein – ist wirklich eine tolle Sache. Probier es aus!

(Elke Bräunling)

in Liebe

Harrimäde lchen und Mama Conny
von: anonym


[1205] - 13.10.2020 04:54:03
Das kleine grüne „Stachelding


Kastaniengedicht für Kinder

Eine kleine grüne Kugel
lag allein am Wegesrand,
wartete ganz ungeduldig,
dass ein Menschenkind sie fand.

Tief und fest in ihr verborgen
trug sie einen braunen Schatz.
Glänzende Kastanienfrüchte
hatt en in ihr ihren Platz.

Ihre grünen Stacheln blinkten
lockend hell im Sonnenlicht.
Leute gingen achtlos weiter,
sahn die kleine Kugel nicht.

Da, ein Kind kam angelaufen
eilig zu der Kugel hin.
Seine kleine Hand griff eifrig
nach dem fremden Stachelding.

„ Du tust weh!“, rief es erschrocken.
Schnell warf es vor lauter Schreck
diese grüne Stachelkugel
-patsch und peng- gleich wieder weg.

Patsch und peng! Die Kugel bebte,
ihre Schalen platzten auf,
zwei Kastanien plumpsten leise
aus der Kugelhülle raus.

Ach, wie sich das Kind da freute!
„Toll! Kastanien! Oh, wie nett.
Diese zarten runden Früchte
wohnen in ‚nem Stachelbett.“

Wie so oft wird hier zur Wahrheit:
„Stachelsc hale, zarter Kern!“
Diesen Spruch, der doch so weise,
den vergisst man manchmal gern.

( Elke Bräunling)

Kast anien sind super

in Liebe

Harrimaus und Mama Conny
von: anonym


[1204] - 12.10.2020 04:48:39
Das Dankefest zu Erntedank

Ernted ankgeschichte für Kinder – Ein Dankeschön an die Natur – an jedem Tag im Jahr

„Alle feiern Erntedank“, sagt das Kind. „Nur wir nicht.“
„Wer feiert?“, fragt der Vater.
„Alle. In der Kirche. Aber du gehst nie mit mir dorthin.“
Der Vater nickt. „Stimmt.“
Mehr sagt er nicht. Er hat schon viel zu diesem Thema gesagt und das Kind fragt nicht mehr. Trotzdem würde es gerne auch Erntedank feiern wie seine Klassenkameraden und Freunde.
„Aber ich will danke sagen für unser Essen“, flüstert es.
„Tun wir das nicht?“ Der Vater sieht das Kind an. „Jeden Tag bedanken wir uns. Wir freuen uns an dem Essen auf unserem Tisch. Hast du das vergessen?“
„Nein. “ Das Kind schüttelt den Kopf. Es denkt daran, wie oft die Eltern ein „Danke!“ oder ein „Was geht es uns doch gut!“ und „Wie fein, dass wir diese Köstlichkeit genießen dürfen!“ sagen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von dem Glück, ein zufriedenes Leben führen zu dürfen, sprechen. Dem Kind gefällt das. Es ist wichtig, dankbar zu sein. Aber ein Erntedankfest feiern, ja, das wäre auch wichtig.
„Bestimmt wäre es trotzdem schön, auch ein Dankefest zu feiern. Wie die anderen es tun. Oder vielleicht so ähnlich“, schlägt es vor.
„Ich verstehe, was du meinst.“ Der Vater nickt. „Wir werden unser Dankeschön feiern! Jetzt gleich.“
„Toll!“ Das Kind freut sich. „Wo feiern wir?“
„Draußen. Die Natur ist’s, die uns unser Essen schenkt. Ihr wollen wir danken. Zieh dir eine Jacke an! Es ist kühl heute.“
Und dann gehen sie in den Garten. Vor jedem Beet dort machen sie Halt, vor jedem Busch, jedem Baum, jedem Strauch. Und überall bedanken sie sich mit einer Verbeugung, ein paar Worten und einem Lied für die Kräuter, die Früchte, die Blumen, das Gemüse und all das, was sie in diesem Jahr hier ernten durften. Es ist ein sehr feierlicher Gang durch den herbstlichen Garten. Sie gehen weiter zur Wiese, die an den Garten angrenzt, und rufen den Gräsern und Kräutern, den Büschen am Wegrand und den dahinter liegenden Feldern ihren Dank zu. Auch dem Wald, der hinter dem großen Rübenfeld beginnt, statten sie einen Besuch ab und danken für die Blumen, Beeren, Nüsse, Pilze und das Holz.
Es ist still an diesem Spätnachmittag hier. Fast kann man meinen, der Wald hielte den Atem an, um ihren Worten und dem Lied, das das Kind für die Bäume singt, zu lauschen. Plötzlich krächzen die Raben, ein Windstoß fegt durch die Krone der großen Kastanie und Kastanienfrüchte, viele davon noch in ihren Stachelhüllen verborgen, fallen zu Boden.
„Unser Lied hat ihm gefallen. Er sagt auch Dankeschön!“, ruft das Kind. „Bitteschön, lieber Baum!“
„Ja, bitteschön und dankeschön“, freut sich der Vater. „Das wird ein Festmahl geben!“
Sie sammeln die Früchte auf und machen sich auf den Heimweg. Es dämmert nämlich schon.

( Elke Bräunling)

in Liebe

Harrihäsc hen und Mama Conny
von: anonym





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 * 28.12.2016
† 11.05.2017

Eine Kerze für Phil


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Gruß

1.213 Sternengrüße


[1213] - 21.10.2020 06:19:20
Glück für den Kürbis
Fröhliches Kürbisgedicht

D er Kürbis sprach: „Mir ist’s nicht schnuppe.
Ich habe keine Lust auf Suppe.
Ich möcht auch kein Gemüse sein
und auch kein Futter für das Schwein.“
Er lag am Markt auf einem Tisch
und grauste sich.

„Was grämst du dich?“, rief da die Rübe.
„Die Zukunft von uns, die ist trübe.
Man kocht uns und man isst uns auf.
So ist nun mal der Dinge Lauf.“
Der Menschen Hunger, der ist groß
und unser Los.“

Da kam ein Kind. Es sah die beiden
und sagte leis’: „Ihr sollt nicht leiden.
Ich schnitze aus euch ein Gesicht
und stell in euren Bauch ein Licht.
So leuchtet ihr in dunkler Nacht
und haltet Wacht.“

Es war, als spürte man sie beben.
„Du meinst, wir dürfen weiter leben?“
Die beiden Freunde riefen’s froh.
Für manche ist’s im Leben so,
dass man es trifft ein kleines Stück.
Man nennt es: Glück!

( Elke Bräunling)

komm , wir schnitzen ein lustiges Gesicht

in Liebe

Harrihasi und Conny
von: anonym


[1212] - 20.10.2020 04:57:19
Der Kürbiszwerg und das fröhliche Kürbisfest

Kür bisgeschichte – Kürbisse wollen sich nicht in gruselige Grinsefratzengesichter verwandeln lassen

Eines Nachts im Herbst hatte der Kürbiszwerg viel zu tun. Mit einer klitzekleinen Holzleiter und einem Hämmerchen wanderte er durch die Straßen der Stadt und besuchte seine Freunde, die Kürbisse. Die nämlich, so hatte er es sich vorgenommen, sollten fröhliche Kürbisse sein. Lachen sollten sie und strahlen in ihrer Pracht, wenn sie vor den Häusern standen und mit dem Kerzenlicht in ihrem Bauch das Dunkel ein kleines Bisschen heller machten.
„Licht muss strahlen, Licht muss lachen für die Menschen allezeit. Glück soll’s bringen, Freude machen in des Herbstes Dunkelheit“, murmelte er, während er von Haus zu Haus huschte.
Auf jeden Kürbiskopf kraxelte er in dieser Nacht und jeden Kürbis bedachte er mit ein paar zärtlichen Hammerschlägen. Und die Kürbisse, die lächelten.
Am nächsten Tag staunten die Leute sehr. Was war aus ihren gruselgrausigen Kürbissfratzen geworden? Überall standen nun Lachgesichter vor den Häusern. Und die lächelten die Leute lieb und freundlich und fröhlich an.
Da lächelten auch die Erwachsenen.
Die Kinder aber waren enttäuscht. Hatten sie sich doch so große Mühe gegeben, besonders gruselige Kürbisfratzen zu schnitzen! Für den Kürbiswettbewerb mit einem tollen Hauptgewinn: In der Straße mit dem grausigsten Fratzengesicht nämlich sollte das große Halloween-Straßenfest der Stadt stattfinden. Und klar, alle Kinder wünschten sich nichts mehr als dieses Fest in ihrer Straße zu feiern.
Nun aber hatten sich die Kürbisgruselköpfe in liebe Lachgesichter verwandelt. Was tun? Die Kinder waren ratlos. Neue Fratzen schnitzen? Die Kürbisfelder waren längst abgeerntet! Außerdem, wer sagte, dass sich die neuen Fratzen nicht vielleicht auch in Lachgesichter verwandelten?
„Mache n wir aus Halloween eben ein lustiges Lachfest!“, beschloss der Bürgermeister, der traurige Kindergesichter nicht leiden mochte.
Und so geschah es dann auch.
„Na, geht doch!“, kicherte der Kürbiszwerg, und den Kürbissen rief er zu: „Ich habe euch eine fröhliche Zeit versprochen – und so wird es nun auch sein. Haha haha ha!“
„Haha haha ha!“, lachten auch die Kürbisse und – irgendwie – wurden die tristen Herbstabende ein bisschen heller. Auch das Fest, das auf dem Marktplatz stattfand, war ein helles Fest ohne Angst, Grusel und Erschrecken. Ein Fest, das die Leute vergessen ließ, dass in dieser Samhainnacht Geister durchs Dunkel zogen.
Na ja, viele kleine Gruselgeisterkinder tauchten dann doch auf und die sahen mächtig wild zum Erschrecken aus. Dann aber lachten auch sie hinter ihren Masken. Sie lachten so laut, dass die wenigen echten Geister, die sich doch leise eingeschmuggelt hatten, stumm aus der Stadt flohen.
Wer aber am lautesten lachte, das waren die Kürbisse und der kleine Kürbiszwerg.

( Elke Bräunling)

in Liebe

deine Harri und Mama Conny
von: anonym


[1211] - 19.10.2020 04:43:06
Herbstzaubermorgen auf der Waldwiese


Aus Wiesen werden nach Nebelnächten manchmal Zauberwiesen

Ein e Fee hatte über Nacht viele tausend und mehr kleiner Glitzerperlchen über der kleinen Waldwiese am Rande der Straße ausgestreut. Die legten sich über Gräser und Spinnennetze, kullerten in die Blütenköpfe oder kuschelten sich zwischen Blütenstängeln und Samenkapseln.
Wie verzaubert sah die Wiese nun aus. Es war, als hätten viele tausend und mehr kleine Waldwesen sie für ein Waldfest mit Perlenketten geschmückt.
Dies sah so schön und einladend aus, dass die Sonne lächelte, als sie sich am Morgen über die Hügel am Horizont lupfte. Sie schickte gleich ein paar Sonnenstrahlen zu der kleinen „Festwiese“. Die huschten über die Feen-Glitzerperlen, umschmiegten die Gräser, Blüten und Spinnennetze und verwandelten die Wiese in eine Märchenwelt. Wie eine Schatztruhe voller Diamanten, Perlen und Silberketten sah sie nun aus.
„Da liegt ein Schatz auf der Wiese!“, rief ein Kind. Es saß in einem Schulbus, der wie jeden Morgen die Kinder in die große Stadt brachte.
Ein Schatz? Wo? Nun wollten alle Kinder im Bus den Schatz sehen und der Busfahrer, der gerne Schulbusfahrer war, lächelte. Er stoppte den Bus am Straßenrand in einer Parkbucht, schaltete die Warnblinkleuchten ein und öffnete die Türen.
Ein Schulbus mit Warnblinkleuchten? War da vielleicht etwas passiert? Sogleich hielten ein Milchlaster und ein Postauto an. Auch die Fahrer der vielen Autos, die es sonst immer sehr eilig hatten, stoppten und hatten auf einmal Zeit. Einer nach dem anderen parkten sie am Straßenrand und blickten auf die geheimnisvolle Zauberwiese hinab.
„Wie schön!“, riefen sie.
„Was für ein einzigartiges Naturwunder!“
„Ohh h! Ahhhh!“
„Toll!“
Und weil sich nun so viele an den Straßenrand drängelten, blieben noch mehr Autos stehen. So drängelten sich immer mehr Leute am Rand der Wiese. Sie taten, als hätten sie noch nie eine Wiese mit Tautropfen und Spinnweben, die sich im Licht der Morgensonne spiegelten, gesehen. Sie zückten Kameras und Handys und fotografierten Wiesenfotos. Die schickten sie nach Hause oder zu Freunden oder sie stellten sie ins Internet, so dass alle Menschen auf der Welt die Wiese sehen konnten.
Die Sonne wunderte sich. Es war doch nur eine Wiese wie viele andere auch! Sie wandte ihre Strahlen ab und zog weiter zur nächsten Wiese und zur nächsten und nächsten. Es gab so viele davon in jenen Herbsttagen, die die Menschen auch ‚Altweibersommer’ nannten.

(Elke Bräunling)

in Liebe

deine Harri und Mama Conny
von: anonym


[1210] - 18.10.2020 15:35:52
guten Morgen Sternchen



hast du schön ausgeschlafen?
Ganz liebe Küßchen bekommt dein Näschen und dein Bäuchlein,deine Öhrchen und deine Pfötchen bekommen eine feine Massage.
Und dann gibts ein schönes Frühstück!

Was nmeinst du? Ich soll mal deine Öhrchen untersuchen?Nicht das da eine Ameise reingekrabbelt ist? Hast du denn auf der Regenbogenwiese gelegen und bist eingeschlafen? Nein? Na,dann brauchst du auch keine Sorge haben. Aber natürlich schaue ich mal nach dem Rechten. Ah,ich sehe schon, es ist alles in Ordnung.

Harriha eschens Gänseblümchen möchten heute gegossen werden aber nicht zuviel. Ihre Wurzeln brauchen jetzt im Herbst nicht mehr so viel Wasser.
Die Igelchen und Hörnchen bereiten sich auf den Winterschlaf vor und ihr wollt ihnen vorher noch etwas Schönes kochen. Ja,das ist fein. Dann bekommen sie noch ein bißchen mehr Winterspeck,den brauchen sie jetzt nämlich

Und dann wollt ihr heute Drachen steigen lassen. Huieh,der Wind ist gerade recht dafür.
Heute Abend gibt es dann Kürbissuppe und eine leckere Pilzpfanne. Die sammelt ihr natürlich wieder selbst. Paß aber gut auf,nicht daß wieder einer von euch zuviel nascht und ihm schlecht wird und dann ganz grün im Gesichtchen wird

Habe ganz viel Spaß

ich habe dich lieb

Conny mit ihrem Harrihäschen
und all meinen Sternenkindern

K ussis für Glen, Till und für Andrea💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗 💗
von: anonym


[1209] - 17.10.2020 14:11:37
guten Morgen, liebes Sternenkind

ich muß dir unbedingt ein Küßchen auf dein Näschen geben und dein Gesichtchen streicheln.
Und nun schlaf schön weiter und kuschel noch ein bißchen!

Heute wollt ihr auf der RBL-Obstwiese große,rote und schöne Äpfel sammeln für die Bratapfelparty am Wochenende. Aber auch Pflaumen und Birnen. Daraus backen die Sternen-Mädelchen leckere Obstkuchen.
Und ich versuche mich an einem Kürbisstrudel.
Und ihr möchtet eure Wölkchen bestimmt lustig und bunt dekorieren. da könntet ihr noch bunte Blätter und bunte Herbstblümchen sammeln und pflücken. Na,ihr habt damit wirklich noch zu tun.

Damit ihr alle gut gestärkt seid, gibts heute eine großes Frühstück für alle.
Laßt es euch ganz gut schmecken.

ich wünsche euch einen wunderschönen Tag

ich habe dich lieb

Conny mit meinem Harrihäschen
und all meinen Sternenkindern
von: anonym


[1208] - 16.10.2020 04:53:55
Die kleine Blätterfee und die Sonne


Herb stmärchen – Wenn die kleine Blätterfee erwacht ist, wird es bald bunter im Land

Irgendetwas hatte sie aufgeweckt. Stimmen und Laute, die ihre Zeit ankündigten. Und roch es nicht auch danach? Die Blätterfee schnupperte.
„Die Vorboten des Herbstes“, sagte sie. „Sie liegen in der Luft. Ich kann sie riechen und hören.“ Sie blickte auf und sah die Finkenschar, die sich in der großen Buche niedergelassen hatte.
„Und ich kann sie sehen“, fügte sie hinzu. „Die ersten Vögel sammeln sich zum großen Flug in den Süden.“ Sie schnupperte wieder. „Eindeutig. Ja. Klar. Ich glaube, meine bunte Jahreszeit ist bald da.“
„Bunt?“, fragte die Sonne und lachte. „Bunt wird sie erst, wenn du mit deiner Arbeit beginnst.“
„Und wenn du mir dann hilfst“, antwortete die kleine Blätterfee schnell. „Das Bunte braucht uns beide.“
„Das ist mir bekannt“, sagte die Sonne. „Nur weile ich von Tag zu Tag nun weniger hier im Lande. Meine Strahlen werden daher immer schwächer. Du solltest bald mit deiner Arbeit beginnen. Und beeilen solltest du dich. Du kennst das ja schon aus früheren Jahren.“
Die kleine Blätterfee nickte. Ja, das kannte sie schon. Die Sonne sagte es ihr jedes Jahr wieder. Und doch machte sie dann mit ihrem Aufbruch nach Süden noch lange nicht ernst. Wie immer würde sie dem Land noch viele goldene und auch warme Sonnentage schenken.
„So werde ich mich doch gleich auf den Weg machen zu einem Besuch bei meiner lieben Tante, der Herbstfee. Ich hoffe, dass auch sie bereits aus ihrem Sommerschlaf erwacht ist und die Pforte in ihrem Feenschloss geöffnet hat.“
Die Sonne nickte. „Ich sende ihr meinen Gruß. Richte ihr aus, dass ich ihr meine Aufwartung machen werde, wenn die Zeit gekommen ist und der Herbst endgültig Einzug hält. Nun aber muss auch ich weiter ziehen, der Abend naht. Alles Gute für dich.“ Sie blinkte der kleinen Blätterfee mit ihrem Strahlenkranz noch einmal zu, dann zog sie sich hinter den Berg zurück.
„Alles Gute!“, rief die kleine Fee und winkte. Sie winkte noch, als es im Tal längst kühl geworden war und die Dämmerung einbrach. Sie musste sich beeilen. Der Weg zur Herbstfee war weit und sie hatte es eilig nun. Farbe musste sie unbedingt dort holen. Morgen schon wollte sie damit beginnen, die Blätter der Bäume in den Wäldern und Parks, in den Alleen, Feldern und Gärten ringsum in ihrem Herbstland tiefgrün und gelb und braun und rot und Gold und orangefarben anzumalen.

( Elke Bräunling)

in Liebe

deine kleine Harri und Mama Conny
von: anonym


[1207] - 14.10.2020 09:15:31
💫 Ruhe in Frieden kleiner Engel Phil.💫

🕯 Traurige Grüße von Peter mit Lilly im Herzen. 🕯
von: Peter


[1206] - 14.10.2020 06:29:14
Das kleine Kastanienwunder

Kastaniengeschichte – Nun fallen die Kastanien wieder von den Bäumen. Wusstest du schon, dass die letzte Kastanie, die du findest und einsteckst, – vielleicht – eine Zauberkastanie ist?

Heute war ein stürmischer Herbsttag. Überall tanzten Blätter durch die Luft und trudelten dann zu Boden. Hier und da fiel eine letzte Kastanie, Eichel oder Walnuss zu Boden.
„Meine Tante sagt, die letzten Kastanien, können zaubern“, sagte Anna. „Sie sammelt sie und steckt sie in ihre Jackentasche.“
„Za ubern?“ Die Kinder konnten dies nicht glauben. „Das ist doch bloß eine von deinen komischen Ideen“, maulten sie.
„Nein. Ist es nicht.“ Anna bückte sich nach einer Kastanie und steckte sie in ihre Tasche. „Das ist nun meine Zauberkastanie“, erklärte sie. „Die werde ich immer bei mir tragen.“
„Und das soll ein Zauber sein?“, fragte Florian.
Anna nickte. „Wenn du die Kastanie anfasst, denkst du an die Sommersonne. Und wenn du im Winter an schönes warmes Wetter denkst, ist das wie ein Sonnenzauber. Die Zauberkastanie zaubert dich dann ein bisschen in den Sommer zurück.“
„Du spinnst.“ Ihre Freunde lachten.
„Nein“, sagte Anna. „Es ist schön, an grausigen Kaltwettertagen an die Sommersonne zu denken.“
Katja nickte. „Stimmt. Das ist eine tolle Idee.“ Sie bückte sich nach einer Kastanie.
„Warum nicht?“, brummte Florian und griff schnell nach einer Kastanie.
Dem schlossen sich die anderen Kinder an.
„Ich bin echt gespannt auf den Zauber“, meinte Max.
„Und ich freue mich darauf“, sagte Lena.
Die anderen nickten. Sie freuten sich wirklich, nun eine Zauberkastanie zu haben.
„Wir können noch mehr zaubern“, meinte Anna. „Im Frühling. Aus der Zauberkastanien können nämlich Zauberkastanienbäume wachsen.“
„Du meinst, wir vergraben unsere Kastanien in der Erde?“, fragte Florian.
„Meine Tante sagt, das macht man so:“ sagte Anna. „Sie trifft sich mit Freunden an einem warmen Frühlingstag und dann werfen sie ihre Kastanien alle gleichzeitig mit einem Schwung ganz weit in den Wald oder in den Park. „Drei-zwei-eins-null und Frühling ist!“, rufen sie dabei.
„Und dann?“, fragte Lena.
„Dann wachsen aus den Zauberkastanien vielleicht kleine Kastanienbäume. Ach nein, ganz bestimmt wachsen die, denn es sind ja Zauberkastanien“, erklärte Anna.
Ihre Freunde waren begeistert. „Das machen wir auch.“
Und Lena fügte leise hinzu: „Da hat man etwas zum Freuen. Besonders an kaltnassen Wintertagen.“
Dem hatten die Kinder nichts mehr hinzuzufügen.
Ja, so eine Zauberkastanie – es kann auch eine Zaubernuss sein – ist wirklich eine tolle Sache. Probier es aus!

(Elke Bräunling)

in Liebe

Harrimäde lchen und Mama Conny
von: anonym



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