homeDingo [m], Husky - Chow Chow
Hund von: Wolli Z. [Besucher: 15622]

 H  
344

Himmels-Koordinaten:

 *11.11.1992
†11.01.2010
Dingo Dingo Dingo zur Fotogalerie von Dingo

Kleiner Kämpfer Dingo,

im Leben warst du unser Stern auf Erden, der Mittelpunkt in unserem Leben. Jetzt bist du in einer anderen Welt, im Land jenseits der Regenbogenbrücke, vereint mit deinen Kumpels und Freunden, die du teilweise um Jahre überlebt hast wie Bodo von gegenüber, vor allem aber den Schäfi Rocky, mit dem du so oft über die Wiesen gejagt bist. Dein Kumpel Ares, den du im letzten Jahr kennen gelernt hast und der Sylvia viel zu früh verlassen musste, hat dich diese Woche empfangen und zusammen tollt ihr jetzt mit Chipsi & Cäsar, Donka & Max und vielen neuen Freunden durch das Regenbogenland, jagt durch das Firmament und passt dennoch auf uns auf, hier auf Erden, dass uns kein Leid geschieht - genau so, lieber Schlumpf, wie du auf Angie und mich jederzeit

...


Eine Kerze für Dingo entzünden


Schreiben Sie hier eine kurze Kerzenbotschaft:








Neuer
Gruß

3.122 Sternengrüße empfangen


[3122] - 30.10.2020 04:48:40
Der kleine Bär und der traurige Kürbis

Kürbisg eschichte – Wie gut, dass es den Kürbis mit dem Licht im Bauch gibt

Vor lauter Spielen hatte der kleine Bär an diesem Nebeltag vergessen, rechtzeitig nach Hause zu gehen. Nun stand er am Waldrand und schaute sich um.
„Zu dumm“, brummelte er. „Überall hängen Wolken zwischen den Bäumen. Man könnte sich glatt verirren.“
Auf einmal sah er ein Licht blinken. Ganz schwach konnte der kleine Bär es sehen. Es flackerte leise durch die Nebelwelt, versteckte sich mal zwischen Wolken, dann blinkte es ihm lockend wieder zu.
„Oh, ein Lichtpünktchen“, freute sich der kleine Bär und tastete sich auf das Licht zu. „Licht ist gut. Es wird mir helfen, den Heimweg zu finden.“
Das seltsame Licht wurde größer und heller und dann …
Der kleine Bär erschrak. Ein grausig grinsendes Fratzenlicht war es, das ihm aus einem grausigen Fratzengesicht entgegen leuchtete.
„Wäh!“ , heulte der kleine Bär auf.
„Wäh!“, heulte da das Fratzenlichtgesicht. „Hilft mir denn keiner?“
„D-du brauchst Hilfe?“, stammelte der kleine Bär. „W-wer bist du?“
„Erkennst du mich nicht?“ Jetzt weinte das fremde Ding fast. „Fast jeden Tag bist du an mir vorbei gegangen. Ich bin’s. Der Kürbis. Der gelbe vom Feld oben rechts.“
Der kleine Bär staunte. „Warum siehst du so komisch aus und warum wohnst du nicht mehr in deinem Feld?“
„Weil mich die Leute vom Waldhaus geerntet haben und weil ihre Kinder aus mir ein hässliches Fratzengesicht geschnitzt haben. Darum stehe ich nun auf dieser Mauer vorm Waldhaus.“ Der Kürbis stöhnte. „Und Kerzen haben sie in meinen hohlen Bauch gestellt. Ist das nicht gemein?“
Der kleine Bär, der sich nun nicht mehr fürchtete, nickte.
„Arg gemein sogar ist das“, brummte er und tappte zu der Kürbisfratze hinüber.
„Dann hilf mir, kleiner Bär!“, bat der Kürbis. „Nimm mich mit! Ich möchte dein Freund sein. Es macht nämlich keinen Spaß, auf einer Mauer zu hocken und mit einem dämlichen Grinsen Leute zu erschrecken.“
„Kla r helfe ich dir“, sagte der kleine Bär. Er nahm den Kürbis in den Arm und tappte den Weg, der links vom Waldhaus zur Bärenhöhle führte, bergan.
„Danke“, sagte der Kürbis. „Das werde ich dir nie vergessen. Und nun halte meinen Fratzenkopf wie eine Laterne. Dann finden wir mit meinem Licht den Weg durch die Nebelwelt.“
„Danke “, freute sich der kleine Bär. „Du bist ein wirklicher Freund.“
Und zufrieden tappte er mit seinem neuen Freund, dem Kürbis, nach Hause.

( Elke Bräunling)

morg en ist Halloween - JUHUUUU

in Liebe

Harrihäsc hen und Mama Conny
von: anonym


[3121] - 28.10.2020 06:33:26
Der kleine grüne Kürbis


Ku erbismärchen – Der kleine grüne Kürbis hat ein Problem: Ist es schön, schön zu sein?

Jeder wollte einen Kürbis haben. Fast unheimlich war das. Oder beängstigend.
„Mich kriegt ihr nicht“, sagte der kleine Kürbis mit den dunkelgrünen Streifen im hellgrünen Gewand. Und er duckte sich tief hinter seine Kollegen, die einer Pyramide gleich auf dem Verkaufstisch im Hofladen thronten.
Die lachten. Sie verstanden die Sorgen ihres kleinen Kollegen nicht.
„Es ist doch schön, neue Freunde zu finden und mit ihnen die Sonne zu sehen“, sagten sie zu dem ängstlichen kleinen Kürbis. „Oder willst du immer hier in diesem Raum auf dem Tisch liegen bleiben?“
„Neue Freunde? Die Sonne sehen? Das möchte ich auch. Nur …“ Der kleine Kürbis schluchzte leise. „Mich mag doch keiner. Ich bin klein und grün. Auch die Sonne mag mich nicht leiden. Warum sonst hat sie mir nicht auch ein leuchtend gelbes oder orangefarbenes Gewand geschenkt? Nein, das hat sie nicht. Überhaupt nicht gesehen hat sie mich, als wir draußen auf dem Feld lagen und uns wünschten, von ihren Strahlen gestreichelt zu werden. Oh, ich mag es nicht leiden, dieses Grün. Es ist langweilig und hässlich.“
Da grinsten die anderen Kürbisse, die gelben. Es war ein gefälliges, überhebliches Grinsen.
„Es kann nicht jeder schön sein“, meinte einer.
„Und es kann auch nicht jeder geliebt werden“, sagte ein anderer, und ein dritter rief:
„Pass auf, dass du dich nicht grün ärgerst. Hahaha.“
Und wieder lachten alle, während sich der kleine, grüne Kürbis noch mehr duckte, bis man ihn hinter den roten Rüben fast nicht mehr sehen konnte.
Gerade noch rechtzeitig. Eine Lehrerin betrat nämlich auch in diesem Augenblick mit ihrer Schulklasse den Hofladen.
„Kürbisse !“, riefen alle durcheinander. „Wir brauchen viele große, gelbe und orangefarbene Kürbisse.“
Und die Lehrerin erklärte: „Zum Fratzenschnitzen für unser großes Herbstgeisterfest.“
Fratzenschnitzen? Herbstgeisterfest? Vor lauter Schreck sagte die Kürbisse nichts mehr. Sie schwiegen auch, als eifrige Kinderhände nach ihnen griffen und sie forttrugen.
„Wie ist es doch schön, nicht zu schön zu sein!“, sagte der kleine grüne Kürbis später zu den roten Rüben, doch er sagte es nur leise.

(Elke Bräunling)

ihr Sternleins freut euch sooo auf Halloween

in Liebe

Harri und Conny
von: anonym


[3120] - 27.10.2020 04:53:21
Der kleine Stern und das wunderzarte Lied

Sternengesc hichte im Herbst – In den Tagen des späten Herbstes sind – manchmal – kleine Himmelswesen unterwegs. So auch der kleine Stern. Psst!

Auf der Suche nach Kindern, die mit Laternen durch die Straßen zogen, landete der kleine Stern in einer engen Gasse. Dunkel war es hier. Der kleine Stern wunderte sich. Hatte er sich in der Straße geirrt oder gar in der Stadt? Vom Himmel aus hatte er doch die vielen kleinen Lichtpünktchen gesehen, die wie Sternchen aussahen und die ihn zu diesem Abenteuer gelockt hatten. Wohin waren sie verschwunden? Oder war er vielleicht zu spät?
Da hörte er Gesang. Ein Kind sang ein Lied von einem Sternchen.
Der kleine Stern spitzte die Ohren. Schön war das Lied! Wunderzart schön!

Sternche n, Sternchen, flimmere, strahle!
Schick dein Lächeln in die Welt!
Sternchen, Sternchen, blinke, male,
Lichter an das Himmelszelt.
Schicke deinen Sternenschimmer
in der Nacht zu mir ins Zimmer.
Schicke deinen Sternenschimmer
bitte auch zu mir ins Zimmer.

Wie staunte da der kleine Stern! Es war sein Lied, das das Kind sang!
„Es stimmt“, murmelte er. „Ich bin es, der kleine, helle, lachende Stern.“
Neugierig folgte er den Klängen des Liedes. Und dann sah er das Kind. Es saß am Fenster eines Hauses, dessen Fassade im Dunkeln lag. Kein Licht erhellte die Zimmer in diesem Haus. Das Lied aber machte das Dunkel heller als alle Lichter, die man sich vorstellen konnte.
„Licht kann man also auch hören!“, murmelte der kleine Stern.
Er freute sich, dass er wieder etwas gelernt hatte. Von den Menschen konnte man so mancherlei erfahren und lernen. Dinge, die man in der Himmelswelt nicht kannte. Musik, die leuchtete, zum Beispiel. Ein Lied, das eine dunkle Straße erhellte.
„Wie schön!“, sagte er. „Wie wunderzart schön!“
Und weil er sich sehr freute, sandte er einen klitzekleinen Sternenlichtstrahl zum Fenster des Kindes hinauf. Dieses klitzekleine Sternenlicht traf genau auf eine kleine Laterne, die vor dem Kind auf dem Fensterbrett stand.
„Oh, meine Laterne leuchtet hell! Danke!“, rief das Kind. „Und morgen gehen wir zum Laternenzug. Kommst du auch, kleiner Stern?“
Der kleine Stern, der noch nie von einem Kind eingeladen worden war, zitterte ein bisschen mit seinen Sternenzacken. Vor Freude. Und mit einem Freudenlichterflimmern hauchte er sein „Dankeschön!“ in die Nacht.
„Danke! Ja! Ich werde kommen“, rief er. „Laternenzug! Das klingt wie Sternenzug. Wie schön!“
„Ich muss nun schlafen, kleiner Stern“, sagte das Kind. „Es ist schon spät.“
Und ehe der kleine Stern darauf etwas erwidern konnte, hatte das Kind schon den Klappladen vor seinem Fenster geschlossen und in der Straße war es wieder dunkel.

( Elke Bräunling)

Ihr Sternchen sei die allerschönsten Himmelswesen

in Liebe

Harrihasi und Conny
von: anonym


[3119] - 26.10.2020 04:50:45
Emil auf den Kürbismarkt

Kü rbisgeschichte für Kinder – Nicht nur die bunten Kürbisse sind toll, nein, auch die grünen

Emil konnte schon prima lesen. Wenn die Eltern morgens nach dem Frühstück ihre Nasen in die Zeitung steckten, nahm er sich auch eine Seite, die er dann genau studierte. Heute las er vom Kürbismarkt in der Nachbarstadt. Das klang spannend.
„Fahren wir zum Kürbismarkt?“, frage er. „Dort ist es so schön bunt.“
„Du magst Kürbisse doch gar nicht essen. Schon vergessen?“, wunderte sich Papa.
„Ich will keine Kürbisse essen. Ich möchte das Bunt haben: in unserem Garten und vor der Haustür, ja, und Kürbislaternen wünsche ich mir auch. Viele. Und …“ Emils Augen leuchteten vor Begeisterung.
„Aha! Mama lächelte. „Du wünschst dir ein Kürbisfratzengesicht, wie Markus eines gebastelt hat?“
Emil nickte. Endlich hatten sie es begriffen. Klar wollte er auch so eine Kürbisfratze haben. Eine gruselige. Er hatte schon aufgezeichnet, wie sie aussehen sollte.
„Es können auch zwei sein oder drei“, sagte er schnell. „Bunt soll alles sein bei uns. Gruselig bunt.“
„Also gut, fahren wir zum Kürbismarkt! Müssen wir einen Anhänger mitnehmen oder reicht der Kofferraum?“ Papa grinste.
Mama lachte. „Keine schlechte Idee.“
Eine Stunde später machten sie sich auf den Weg, ohne Anhänger, aber mit Oma, die unbedingt mitfahren wollte.
Auf dem Markt war viel los. Die Leute kauften und kauften und Emil wunderte sich. Ob die alle gerne Kürbissuppe und all die anderen Kürbisleckereien aßen? Und warum kaufte kaum einer die grünen Früchte? Die blieben nämlich auf allen Ständen am längsten liegen.
Komisch, dachte Emil. Man kann auch Gerichte aus grünen Kürbissen essen und für Fratzengesichter waren die auch prima. Im Dunkeln sah man die Farben doch eh fast nicht.
Dies meinte auch Oma. „Nachts sind alle Katzen grau“, sagte sie. „Und in ihrem Inneren sind alle Kürbisse gelb oder orangefarben, auch die grünen Sorten. Im letzten Jahr habe ich Konfitüre aus dem „Happy Jack“ Kürbis gekocht. Der war auch grün und sein orangefarbenes Fleisch schmeckte besonders lecker.“
Hm! Ob die grünen Früchte lecker schmeckten, konnte Emil nicht bestätigen. Er konnte Kürbisse wirklich nicht essen. Irgendwie fand er die eklig. Zum Essen. Nicht zum Fratzenschneiden.
„I ch will für mein Herbstfratzengesicht einen grünen Kürbis haben“, sagte er nun. „Einen ganz großen. Oder zwei oder drei“, sagte er.
Die bekam er dann auch, zum Vorteilspreis für kleine Kürbisschnitzer, wie der Bauer sagte.
Glücklich saß Emil später mit seinen grünen Kürbissen auf der Rückbank in seinem Kindersitz, als er hörte, wie sich die drei miteinander unterhielten, oder hatte er das etwa geträumt?
„Siehste! “, sagte der grüne Kürbis zu seinem Nachbarn, „Ich sagte doch, dass unsere Zeit noch kommen wird!“
Der dicke Grüne neben ihm lachte und der daneben auch. Sie würden noch lange lachen.

( Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl)

in Liebe

deine kleine Harri und Mama Conny
von: anonym


[3118] - 25.10.2020 12:27:48
Du bist da –
Musstest Du auch von mir gehen.
Du bist da –
Kann ich Dich auch nicht sehen.
Du bist da –
und wirst im Gedanken immer
mich begleiten.
Du bist da –
und bleibst im Herzen mir zu
allen
Zeiten.
Du bist da



g uten Morgen liebes Sternchen


hast du schon ausgeschlafen?
Oh,
wie süß du ausschaust so
zerknautschst und verschlafen.
Und wie niedlich du mich mit
blinzelnden Äugelchen anlächelst.
Komm, laß uns kuscheln und
knudeln und schmusen. Bist ein
lieber Schatz!

Schau mal, ich habe
verschiedene
Stoffe in allen Regenbogenfarben
und mit lustigen
Halloweenmoti ven mitgebracht.
Für eure Kostüme. Wo hast du
denn deinen Zauberhut vom
letzten Jahr gelassen? Ja, den
suchen wir gleich nach dem
Frühstück.

Haben alle Igelchen ein warmes
Schlafplätzche n bekommen? Ja?
Das ist wirklich super!

Heute gehts in den Wald und ihr
zeigt den Eichhörnchen, Häschen
und den Rehen wo ihr
Sternenkinder für sie Futterplätze
herricht et und wo es für sie
immer was zum futtern gibt.
Danach schaut ihr nach den
Entchen und anderen
Wasservögel n am Sternensee.
Auch für sie habt ihr Futterplätze
ausges ucht. Am liebsten wollen
sie aber direkt aus euren
Pfötchen, Krällchen, Hufchen
oder
Klau chen futtern. Das macht
ihnen am meisten Spaß und hin
und wieder spielen sie euch
dabei
lustig e, kleíne Streiche .

Anschließend besucht ihr die
hübschen Gänse auf der RBW
und
bringt ihnen Leckerlis mit. Sie
mögen so gerne leckere Körner.

Doch den größten Spaß gibts am
Abend, denn da kochen
die Mädels - ganz allein
und zum ersten Mal - eine
Kürbissuppe.
Aber keine Sorge - Birko und
Enzo passen schon gut auf und
werden, ganz heimlich, die
falschen Zutaten austauschen.
Aber - pssst! Das sollen die
beiden ja nicht merken!!!

Die Jungs haben sich
ganz tolle Geschichten
ausgesucht


Es wird also ein wunderschöner
Tag werden und ich wünsche dir
und all den Sternchen ganz viel
Spaß

ich habe dich lieb

Conny mit ihrem
Harristernenmaed chen und den
Sternenkindern Babe, Hermine
und die Häschenfamilie, Matty,Meiky,
Mary,Curl ey,Miri,
Missy,Aky und all meinen
Sternenkinder
von: anonym


[3117] - 24.10.2020 14:01:07
guten Morgen, liebes Sternenkind

psst , schlaf ruhig weiter, ich gebe dir nur ein Kussi auf dein Näschen und ein Streichler über dein Köpfchen.

Habe heute einen wunderschönen Tag!

Die Gänse- und Pusteblümchen sind nun warm eingepackt und möchten besucht werden.Die Drachen freuen sich schon aufs Steigenlassen und ihr wollt Pilze und Kastanien sammeln gehen.
Das wird wieder ein Spaß

Und alle Freunde sind vereint und werden für immer zusammenhalten.
Ja,da freust du dich,liebes Sternchen

Freund e für immer

Mit Dir kann ich lachen...
so viele verrückte Sachen machen!

Mit Dir kann ich über alles reden
und jeden Tag neu erleben!

Mit Dir kann man sich ohne Worte verstehen...
wo andere sich aus dem Wege gehen!

Mit Dir hat mein Leben einen Sinn...
Du bist wie ein großer Lotto-Gewinn!

Ic h danke Dir für dieses Glück
und blicke gern auf unsere Freundschaft zurück.
(Autor:unbeka nnt)

so und nun bekommt jedes Sternchen ein
Körbchen voller lustiger, kleiner Kuerbisse

ich habe dich lieb und denke an dich

Conny mit meinem Harrihäschen und all meinen Sternenkindern
von: anonym


[3116] - 23.10.2020 04:48:08
Drachen am Himmel


Ein es der schönsten Spiele im späten Sommer und im Herbst ist das Drachensteigen. Das klappt nämlich in dieser Zeit besonders gut, weil man auf den abgemähten Wiesen und abgeernteten Feldern Platz zum Laufen hat und weil – gerade im Herbst – der Wind öfter doch auch einmal etwas mächtiger braust als im Frühling oder frühen Sommer.
Warum aber nennen wir diese ‚Windflieger’ Drachen? Mit Drachen aus Märchen und Sagen haben sie nämlich ebenso wenig zu tun wie mit den Dinomonstern aus der Urzeit. Märchendrachen sind riesige, Feuer speiende Monster, und Dinosaurier waren Riesenechsen, die in Urzeiten gelebt und sich – mit wenigen Ausnahmen – ganz harmlos von Pflanzenkost ernährt haben. Mit fröhlich bunten, am Himmel tanzenden Drachen haben die also genauso wenig zu tun wie die bösen Drachen aus Märchen und Sagen. ´Papiervogel´ oder ´Luftgleiter´ wären wohl bessere Namen für unsere Flugdrachen, doch sie klingen eben lange nicht so schön.
Wie aber nun ist es zu dem Namen ´Drache´ gekommen? Ganz einfach: Vor einigen tausend Jahren ließen Menschen in China bereits Drachen steigen. Sie waren nämlich von dem Flug der Vögel so fasziniert, dass sie bunte Papiervögel bastelten und am Himmel wie ein Vogel flattern ließen. Weil sie aber glaubten, in der Luft gäbe es böse Geister, malten sie – oftmals sehr schaurige – Drachenfratzengesichter auf ihre Papiervögel. Damit wollten sie die bösen Geister erschrecken und abwehren. So kam der Drache zu seinem ‚gefährlichen’ Namen.
Aber aufgepasst: So ganz unrecht ist das nicht mit Geistern, die beim Drachensteigen am Himmel lauern. Denkt nur an die Stromleitungen. Ganz schön gefährlich könnte ein Drachenflug enden, würde der Drache mit einem dieser ´Geister der modernen Zeit´ in Berührung kommen. Du siehst, die Drachen tragen ihren Namen – irgendwie – doch durchaus zu Recht.
( Elke Bräunling)

komm , wir lassen Drachen steigen - das macht Spass

in Liebe

Harrimaus und Mama Conny
von: anonym


[3115] - 22.10.2020 04:57:17
Die Stimme im Blätterberg

Es war ein kalter Spätherbsttag. Im Wald war es nebelig und trübe. Und trübe war auch die Laune des kleinen Bären. Er konnte nämlich keinen seiner Freunde zum Spielen finden. Einige von ihnen waren längst vor dem nahenden Winter in den Süden geflüchtet, andere hatten sich zum Winterschlaf verkrochen oder sie streiften auf Futtersuche durch den Wald.
„Winter ist doof“, meckerte der kleine Bär mit einem tiefen Bärenbrummen. „Und langweilig. Und dunkel. Und überhaupt …“
Er war so schlecht gelaunt, dass er voller Missmut in den hohen Haufen mit Herbstlaub sprang, den jemand unter der Eiche neben der alten Kapelle zusammengekehrt hatte. Wild trampelte er auf dem Laub herum und kickte es weit in alle Richtungen.
Huiii! Hoch wirbelten die bunten Blätter durch die Luft. Fast konnte man meinen, sie tanzten einen Wirbelwind-Rock ´n Roll.
Der kleine Bär lachte. Es machte Spaß, ihnen beim Wirbeln zuzusehen. Seine schlechte Laune hatte er – für heute – erst einmal vergessen.
„Huiii! rief er laut und ihm war, als sirrten die Blätter ein leises Hui-i-i-iiiii zurück.
„Was ist hier denn los?“, polterte plötzlich eine Stimme im Laubhaufen. Sie klang sehr übellaunig, die Stimme. „Wer stört meine Winterruhe? Ein Unwetter? Ein Erdbeben? Oder, noch schlimmer, ein Mensch, der mich ärgern möchte? Ruhe!, sage ich. Ich will meinen wohl verdienten Schlaf haben.“
Erschrocken starrte der kleine Bär auf den Laubberg, der nun gar nicht mehr so hoch war wie zuvor.
„Ich bin’s nur“, rief er ein bisschen kleinlaut zurück. „Ich, der kleine Bär.“
„Und ich bin der große Igel“, knurrte die Stimme. „Bekanntlich halten wir Igel in Herbstlaubhöhlen unseren Winterschlaf. Du hast mich geweckt, kleiner Bär!“
„D-d-das t-t-tut mir leid“, stammelte der kleine Bär.
„Mir auch“, brummelte der Igel, doch seine Stimme klang schon versöhnlicher, ja, fast so, als schmunzelte er dort unten in seiner Blätterhöhle.
„Ich bin gleich weg“, versprach der kleine Bär.
„Ich auch. Im Winterland nämlich“, sagte der Igel. „Dort treffe ich im Traum meine Kollegen.“
„Und im nächsten Frühling triffst du dann wieder mich. Ich werde hier auf dich warten. Einverstanden?“
Der Igel aber antwortete nicht mehr und der kleine Bär lief schnell zur Bärenhöhle zurück. Vom Winterland, nahm er sich vor, wollte er nun auch ein wenig träumen.

(Elke Bräunling)

wir helfen den Igelchen

in Liebe

Harrihäsc hen und Conny
von: anonym


[3114] - 21.10.2020 06:18:23
Glück für den Kürbis
Fröhliches Kürbisgedicht

D er Kürbis sprach: „Mir ist’s nicht schnuppe.
Ich habe keine Lust auf Suppe.
Ich möcht auch kein Gemüse sein
und auch kein Futter für das Schwein.“
Er lag am Markt auf einem Tisch
und grauste sich.

„Was grämst du dich?“, rief da die Rübe.
„Die Zukunft von uns, die ist trübe.
Man kocht uns und man isst uns auf.
So ist nun mal der Dinge Lauf.“
Der Menschen Hunger, der ist groß
und unser Los.“

Da kam ein Kind. Es sah die beiden
und sagte leis’: „Ihr sollt nicht leiden.
Ich schnitze aus euch ein Gesicht
und stell in euren Bauch ein Licht.
So leuchtet ihr in dunkler Nacht
und haltet Wacht.“

Es war, als spürte man sie beben.
„Du meinst, wir dürfen weiter leben?“
Die beiden Freunde riefen’s froh.
Für manche ist’s im Leben so,
dass man es trifft ein kleines Stück.
Man nennt es: Glück!

( Elke Bräunling)

komm , wir schnitzen ein lustiges Gesicht

in Liebe

Harrihasi und Conny
von: anonym


[3113] - 20.10.2020 04:55:38
Der Kürbiszwerg und das fröhliche Kürbisfest

Kür bisgeschichte – Kürbisse wollen sich nicht in gruselige Grinsefratzengesichter verwandeln lassen

Eines Nachts im Herbst hatte der Kürbiszwerg viel zu tun. Mit einer klitzekleinen Holzleiter und einem Hämmerchen wanderte er durch die Straßen der Stadt und besuchte seine Freunde, die Kürbisse. Die nämlich, so hatte er es sich vorgenommen, sollten fröhliche Kürbisse sein. Lachen sollten sie und strahlen in ihrer Pracht, wenn sie vor den Häusern standen und mit dem Kerzenlicht in ihrem Bauch das Dunkel ein kleines Bisschen heller machten.
„Licht muss strahlen, Licht muss lachen für die Menschen allezeit. Glück soll’s bringen, Freude machen in des Herbstes Dunkelheit“, murmelte er, während er von Haus zu Haus huschte.
Auf jeden Kürbiskopf kraxelte er in dieser Nacht und jeden Kürbis bedachte er mit ein paar zärtlichen Hammerschlägen. Und die Kürbisse, die lächelten.
Am nächsten Tag staunten die Leute sehr. Was war aus ihren gruselgrausigen Kürbissfratzen geworden? Überall standen nun Lachgesichter vor den Häusern. Und die lächelten die Leute lieb und freundlich und fröhlich an.
Da lächelten auch die Erwachsenen.
Die Kinder aber waren enttäuscht. Hatten sie sich doch so große Mühe gegeben, besonders gruselige Kürbisfratzen zu schnitzen! Für den Kürbiswettbewerb mit einem tollen Hauptgewinn: In der Straße mit dem grausigsten Fratzengesicht nämlich sollte das große Halloween-Straßenfest der Stadt stattfinden. Und klar, alle Kinder wünschten sich nichts mehr als dieses Fest in ihrer Straße zu feiern.
Nun aber hatten sich die Kürbisgruselköpfe in liebe Lachgesichter verwandelt. Was tun? Die Kinder waren ratlos. Neue Fratzen schnitzen? Die Kürbisfelder waren längst abgeerntet! Außerdem, wer sagte, dass sich die neuen Fratzen nicht vielleicht auch in Lachgesichter verwandelten?
„Mache n wir aus Halloween eben ein lustiges Lachfest!“, beschloss der Bürgermeister, der traurige Kindergesichter nicht leiden mochte.
Und so geschah es dann auch.
„Na, geht doch!“, kicherte der Kürbiszwerg, und den Kürbissen rief er zu: „Ich habe euch eine fröhliche Zeit versprochen – und so wird es nun auch sein. Haha haha ha!“
„Haha haha ha!“, lachten auch die Kürbisse und – irgendwie – wurden die tristen Herbstabende ein bisschen heller. Auch das Fest, das auf dem Marktplatz stattfand, war ein helles Fest ohne Angst, Grusel und Erschrecken. Ein Fest, das die Leute vergessen ließ, dass in dieser Samhainnacht Geister durchs Dunkel zogen.
Na ja, viele kleine Gruselgeisterkinder tauchten dann doch auf und die sahen mächtig wild zum Erschrecken aus. Dann aber lachten auch sie hinter ihren Masken. Sie lachten so laut, dass die wenigen echten Geister, die sich doch leise eingeschmuggelt hatten, stumm aus der Stadt flohen.
Wer aber am lautesten lachte, das waren die Kürbisse und der kleine Kürbiszwerg.

( Elke Bräunling)

in Liebe

deine Harri und Mama Conny
von: anonym





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344

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 * 11.11.1992
† 11.01.2010

Eine Kerze für Dingo


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Gruß

3.122 Sternengrüße


[3122] - 30.10.2020 04:48:40
Der kleine Bär und der traurige Kürbis

Kürbisg eschichte – Wie gut, dass es den Kürbis mit dem Licht im Bauch gibt

Vor lauter Spielen hatte der kleine Bär an diesem Nebeltag vergessen, rechtzeitig nach Hause zu gehen. Nun stand er am Waldrand und schaute sich um.
„Zu dumm“, brummelte er. „Überall hängen Wolken zwischen den Bäumen. Man könnte sich glatt verirren.“
Auf einmal sah er ein Licht blinken. Ganz schwach konnte der kleine Bär es sehen. Es flackerte leise durch die Nebelwelt, versteckte sich mal zwischen Wolken, dann blinkte es ihm lockend wieder zu.
„Oh, ein Lichtpünktchen“, freute sich der kleine Bär und tastete sich auf das Licht zu. „Licht ist gut. Es wird mir helfen, den Heimweg zu finden.“
Das seltsame Licht wurde größer und heller und dann …
Der kleine Bär erschrak. Ein grausig grinsendes Fratzenlicht war es, das ihm aus einem grausigen Fratzengesicht entgegen leuchtete.
„Wäh!“ , heulte der kleine Bär auf.
„Wäh!“, heulte da das Fratzenlichtgesicht. „Hilft mir denn keiner?“
„D-du brauchst Hilfe?“, stammelte der kleine Bär. „W-wer bist du?“
„Erkennst du mich nicht?“ Jetzt weinte das fremde Ding fast. „Fast jeden Tag bist du an mir vorbei gegangen. Ich bin’s. Der Kürbis. Der gelbe vom Feld oben rechts.“
Der kleine Bär staunte. „Warum siehst du so komisch aus und warum wohnst du nicht mehr in deinem Feld?“
„Weil mich die Leute vom Waldhaus geerntet haben und weil ihre Kinder aus mir ein hässliches Fratzengesicht geschnitzt haben. Darum stehe ich nun auf dieser Mauer vorm Waldhaus.“ Der Kürbis stöhnte. „Und Kerzen haben sie in meinen hohlen Bauch gestellt. Ist das nicht gemein?“
Der kleine Bär, der sich nun nicht mehr fürchtete, nickte.
„Arg gemein sogar ist das“, brummte er und tappte zu der Kürbisfratze hinüber.
„Dann hilf mir, kleiner Bär!“, bat der Kürbis. „Nimm mich mit! Ich möchte dein Freund sein. Es macht nämlich keinen Spaß, auf einer Mauer zu hocken und mit einem dämlichen Grinsen Leute zu erschrecken.“
„Kla r helfe ich dir“, sagte der kleine Bär. Er nahm den Kürbis in den Arm und tappte den Weg, der links vom Waldhaus zur Bärenhöhle führte, bergan.
„Danke“, sagte der Kürbis. „Das werde ich dir nie vergessen. Und nun halte meinen Fratzenkopf wie eine Laterne. Dann finden wir mit meinem Licht den Weg durch die Nebelwelt.“
„Danke “, freute sich der kleine Bär. „Du bist ein wirklicher Freund.“
Und zufrieden tappte er mit seinem neuen Freund, dem Kürbis, nach Hause.

( Elke Bräunling)

morg en ist Halloween - JUHUUUU

in Liebe

Harrihäsc hen und Mama Conny
von: anonym


[3121] - 28.10.2020 06:33:26
Der kleine grüne Kürbis


Ku erbismärchen – Der kleine grüne Kürbis hat ein Problem: Ist es schön, schön zu sein?

Jeder wollte einen Kürbis haben. Fast unheimlich war das. Oder beängstigend.
„Mich kriegt ihr nicht“, sagte der kleine Kürbis mit den dunkelgrünen Streifen im hellgrünen Gewand. Und er duckte sich tief hinter seine Kollegen, die einer Pyramide gleich auf dem Verkaufstisch im Hofladen thronten.
Die lachten. Sie verstanden die Sorgen ihres kleinen Kollegen nicht.
„Es ist doch schön, neue Freunde zu finden und mit ihnen die Sonne zu sehen“, sagten sie zu dem ängstlichen kleinen Kürbis. „Oder willst du immer hier in diesem Raum auf dem Tisch liegen bleiben?“
„Neue Freunde? Die Sonne sehen? Das möchte ich auch. Nur …“ Der kleine Kürbis schluchzte leise. „Mich mag doch keiner. Ich bin klein und grün. Auch die Sonne mag mich nicht leiden. Warum sonst hat sie mir nicht auch ein leuchtend gelbes oder orangefarbenes Gewand geschenkt? Nein, das hat sie nicht. Überhaupt nicht gesehen hat sie mich, als wir draußen auf dem Feld lagen und uns wünschten, von ihren Strahlen gestreichelt zu werden. Oh, ich mag es nicht leiden, dieses Grün. Es ist langweilig und hässlich.“
Da grinsten die anderen Kürbisse, die gelben. Es war ein gefälliges, überhebliches Grinsen.
„Es kann nicht jeder schön sein“, meinte einer.
„Und es kann auch nicht jeder geliebt werden“, sagte ein anderer, und ein dritter rief:
„Pass auf, dass du dich nicht grün ärgerst. Hahaha.“
Und wieder lachten alle, während sich der kleine, grüne Kürbis noch mehr duckte, bis man ihn hinter den roten Rüben fast nicht mehr sehen konnte.
Gerade noch rechtzeitig. Eine Lehrerin betrat nämlich auch in diesem Augenblick mit ihrer Schulklasse den Hofladen.
„Kürbisse !“, riefen alle durcheinander. „Wir brauchen viele große, gelbe und orangefarbene Kürbisse.“
Und die Lehrerin erklärte: „Zum Fratzenschnitzen für unser großes Herbstgeisterfest.“
Fratzenschnitzen? Herbstgeisterfest? Vor lauter Schreck sagte die Kürbisse nichts mehr. Sie schwiegen auch, als eifrige Kinderhände nach ihnen griffen und sie forttrugen.
„Wie ist es doch schön, nicht zu schön zu sein!“, sagte der kleine grüne Kürbis später zu den roten Rüben, doch er sagte es nur leise.

(Elke Bräunling)

ihr Sternleins freut euch sooo auf Halloween

in Liebe

Harri und Conny
von: anonym


[3120] - 27.10.2020 04:53:21
Der kleine Stern und das wunderzarte Lied

Sternengesc hichte im Herbst – In den Tagen des späten Herbstes sind – manchmal – kleine Himmelswesen unterwegs. So auch der kleine Stern. Psst!

Auf der Suche nach Kindern, die mit Laternen durch die Straßen zogen, landete der kleine Stern in einer engen Gasse. Dunkel war es hier. Der kleine Stern wunderte sich. Hatte er sich in der Straße geirrt oder gar in der Stadt? Vom Himmel aus hatte er doch die vielen kleinen Lichtpünktchen gesehen, die wie Sternchen aussahen und die ihn zu diesem Abenteuer gelockt hatten. Wohin waren sie verschwunden? Oder war er vielleicht zu spät?
Da hörte er Gesang. Ein Kind sang ein Lied von einem Sternchen.
Der kleine Stern spitzte die Ohren. Schön war das Lied! Wunderzart schön!

Sternche n, Sternchen, flimmere, strahle!
Schick dein Lächeln in die Welt!
Sternchen, Sternchen, blinke, male,
Lichter an das Himmelszelt.
Schicke deinen Sternenschimmer
in der Nacht zu mir ins Zimmer.
Schicke deinen Sternenschimmer
bitte auch zu mir ins Zimmer.

Wie staunte da der kleine Stern! Es war sein Lied, das das Kind sang!
„Es stimmt“, murmelte er. „Ich bin es, der kleine, helle, lachende Stern.“
Neugierig folgte er den Klängen des Liedes. Und dann sah er das Kind. Es saß am Fenster eines Hauses, dessen Fassade im Dunkeln lag. Kein Licht erhellte die Zimmer in diesem Haus. Das Lied aber machte das Dunkel heller als alle Lichter, die man sich vorstellen konnte.
„Licht kann man also auch hören!“, murmelte der kleine Stern.
Er freute sich, dass er wieder etwas gelernt hatte. Von den Menschen konnte man so mancherlei erfahren und lernen. Dinge, die man in der Himmelswelt nicht kannte. Musik, die leuchtete, zum Beispiel. Ein Lied, das eine dunkle Straße erhellte.
„Wie schön!“, sagte er. „Wie wunderzart schön!“
Und weil er sich sehr freute, sandte er einen klitzekleinen Sternenlichtstrahl zum Fenster des Kindes hinauf. Dieses klitzekleine Sternenlicht traf genau auf eine kleine Laterne, die vor dem Kind auf dem Fensterbrett stand.
„Oh, meine Laterne leuchtet hell! Danke!“, rief das Kind. „Und morgen gehen wir zum Laternenzug. Kommst du auch, kleiner Stern?“
Der kleine Stern, der noch nie von einem Kind eingeladen worden war, zitterte ein bisschen mit seinen Sternenzacken. Vor Freude. Und mit einem Freudenlichterflimmern hauchte er sein „Dankeschön!“ in die Nacht.
„Danke! Ja! Ich werde kommen“, rief er. „Laternenzug! Das klingt wie Sternenzug. Wie schön!“
„Ich muss nun schlafen, kleiner Stern“, sagte das Kind. „Es ist schon spät.“
Und ehe der kleine Stern darauf etwas erwidern konnte, hatte das Kind schon den Klappladen vor seinem Fenster geschlossen und in der Straße war es wieder dunkel.

( Elke Bräunling)

Ihr Sternchen sei die allerschönsten Himmelswesen

in Liebe

Harrihasi und Conny
von: anonym


[3119] - 26.10.2020 04:50:45
Emil auf den Kürbismarkt

Kü rbisgeschichte für Kinder – Nicht nur die bunten Kürbisse sind toll, nein, auch die grünen

Emil konnte schon prima lesen. Wenn die Eltern morgens nach dem Frühstück ihre Nasen in die Zeitung steckten, nahm er sich auch eine Seite, die er dann genau studierte. Heute las er vom Kürbismarkt in der Nachbarstadt. Das klang spannend.
„Fahren wir zum Kürbismarkt?“, frage er. „Dort ist es so schön bunt.“
„Du magst Kürbisse doch gar nicht essen. Schon vergessen?“, wunderte sich Papa.
„Ich will keine Kürbisse essen. Ich möchte das Bunt haben: in unserem Garten und vor der Haustür, ja, und Kürbislaternen wünsche ich mir auch. Viele. Und …“ Emils Augen leuchteten vor Begeisterung.
„Aha! Mama lächelte. „Du wünschst dir ein Kürbisfratzengesicht, wie Markus eines gebastelt hat?“
Emil nickte. Endlich hatten sie es begriffen. Klar wollte er auch so eine Kürbisfratze haben. Eine gruselige. Er hatte schon aufgezeichnet, wie sie aussehen sollte.
„Es können auch zwei sein oder drei“, sagte er schnell. „Bunt soll alles sein bei uns. Gruselig bunt.“
„Also gut, fahren wir zum Kürbismarkt! Müssen wir einen Anhänger mitnehmen oder reicht der Kofferraum?“ Papa grinste.
Mama lachte. „Keine schlechte Idee.“
Eine Stunde später machten sie sich auf den Weg, ohne Anhänger, aber mit Oma, die unbedingt mitfahren wollte.
Auf dem Markt war viel los. Die Leute kauften und kauften und Emil wunderte sich. Ob die alle gerne Kürbissuppe und all die anderen Kürbisleckereien aßen? Und warum kaufte kaum einer die grünen Früchte? Die blieben nämlich auf allen Ständen am längsten liegen.
Komisch, dachte Emil. Man kann auch Gerichte aus grünen Kürbissen essen und für Fratzengesichter waren die auch prima. Im Dunkeln sah man die Farben doch eh fast nicht.
Dies meinte auch Oma. „Nachts sind alle Katzen grau“, sagte sie. „Und in ihrem Inneren sind alle Kürbisse gelb oder orangefarben, auch die grünen Sorten. Im letzten Jahr habe ich Konfitüre aus dem „Happy Jack“ Kürbis gekocht. Der war auch grün und sein orangefarbenes Fleisch schmeckte besonders lecker.“
Hm! Ob die grünen Früchte lecker schmeckten, konnte Emil nicht bestätigen. Er konnte Kürbisse wirklich nicht essen. Irgendwie fand er die eklig. Zum Essen. Nicht zum Fratzenschneiden.
„I ch will für mein Herbstfratzengesicht einen grünen Kürbis haben“, sagte er nun. „Einen ganz großen. Oder zwei oder drei“, sagte er.
Die bekam er dann auch, zum Vorteilspreis für kleine Kürbisschnitzer, wie der Bauer sagte.
Glücklich saß Emil später mit seinen grünen Kürbissen auf der Rückbank in seinem Kindersitz, als er hörte, wie sich die drei miteinander unterhielten, oder hatte er das etwa geträumt?
„Siehste! “, sagte der grüne Kürbis zu seinem Nachbarn, „Ich sagte doch, dass unsere Zeit noch kommen wird!“
Der dicke Grüne neben ihm lachte und der daneben auch. Sie würden noch lange lachen.

( Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl)

in Liebe

deine kleine Harri und Mama Conny
von: anonym


[3118] - 25.10.2020 12:27:48
Du bist da –
Musstest Du auch von mir gehen.
Du bist da –
Kann ich Dich auch nicht sehen.
Du bist da –
und wirst im Gedanken immer
mich begleiten.
Du bist da –
und bleibst im Herzen mir zu
allen
Zeiten.
Du bist da



g uten Morgen liebes Sternchen


hast du schon ausgeschlafen?
Oh,
wie süß du ausschaust so
zerknautschst und verschlafen.
Und wie niedlich du mich mit
blinzelnden Äugelchen anlächelst.
Komm, laß uns kuscheln und
knudeln und schmusen. Bist ein
lieber Schatz!

Schau mal, ich habe
verschiedene
Stoffe in allen Regenbogenfarben
und mit lustigen
Halloweenmoti ven mitgebracht.
Für eure Kostüme. Wo hast du
denn deinen Zauberhut vom
letzten Jahr gelassen? Ja, den
suchen wir gleich nach dem
Frühstück.

Haben alle Igelchen ein warmes
Schlafplätzche n bekommen? Ja?
Das ist wirklich super!

Heute gehts in den Wald und ihr
zeigt den Eichhörnchen, Häschen
und den Rehen wo ihr
Sternenkinder für sie Futterplätze
herricht et und wo es für sie
immer was zum futtern gibt.
Danach schaut ihr nach den
Entchen und anderen
Wasservögel n am Sternensee.
Auch für sie habt ihr Futterplätze
ausges ucht. Am liebsten wollen
sie aber direkt aus euren
Pfötchen, Krällchen, Hufchen
oder
Klau chen futtern. Das macht
ihnen am meisten Spaß und hin
und wieder spielen sie euch
dabei
lustig e, kleíne Streiche .

Anschließend besucht ihr die
hübschen Gänse auf der RBW
und
bringt ihnen Leckerlis mit. Sie
mögen so gerne leckere Körner.

Doch den größten Spaß gibts am
Abend, denn da kochen
die Mädels - ganz allein
und zum ersten Mal - eine
Kürbissuppe.
Aber keine Sorge - Birko und
Enzo passen schon gut auf und
werden, ganz heimlich, die
falschen Zutaten austauschen.
Aber - pssst! Das sollen die
beiden ja nicht merken!!!

Die Jungs haben sich
ganz tolle Geschichten
ausgesucht


Es wird also ein wunderschöner
Tag werden und ich wünsche dir
und all den Sternchen ganz viel
Spaß

ich habe dich lieb

Conny mit ihrem
Harristernenmaed chen und den
Sternenkindern Babe, Hermine
und die Häschenfamilie, Matty,Meiky,
Mary,Curl ey,Miri,
Missy,Aky und all meinen
Sternenkinder
von: anonym


[3117] - 24.10.2020 14:01:07
guten Morgen, liebes Sternenkind

psst , schlaf ruhig weiter, ich gebe dir nur ein Kussi auf dein Näschen und ein Streichler über dein Köpfchen.

Habe heute einen wunderschönen Tag!

Die Gänse- und Pusteblümchen sind nun warm eingepackt und möchten besucht werden.Die Drachen freuen sich schon aufs Steigenlassen und ihr wollt Pilze und Kastanien sammeln gehen.
Das wird wieder ein Spaß

Und alle Freunde sind vereint und werden für immer zusammenhalten.
Ja,da freust du dich,liebes Sternchen

Freund e für immer

Mit Dir kann ich lachen...
so viele verrückte Sachen machen!

Mit Dir kann ich über alles reden
und jeden Tag neu erleben!

Mit Dir kann man sich ohne Worte verstehen...
wo andere sich aus dem Wege gehen!

Mit Dir hat mein Leben einen Sinn...
Du bist wie ein großer Lotto-Gewinn!

Ic h danke Dir für dieses Glück
und blicke gern auf unsere Freundschaft zurück.
(Autor:unbeka nnt)

so und nun bekommt jedes Sternchen ein
Körbchen voller lustiger, kleiner Kuerbisse

ich habe dich lieb und denke an dich

Conny mit meinem Harrihäschen und all meinen Sternenkindern
von: anonym


[3116] - 23.10.2020 04:48:08
Drachen am Himmel


Ein es der schönsten Spiele im späten Sommer und im Herbst ist das Drachensteigen. Das klappt nämlich in dieser Zeit besonders gut, weil man auf den abgemähten Wiesen und abgeernteten Feldern Platz zum Laufen hat und weil – gerade im Herbst – der Wind öfter doch auch einmal etwas mächtiger braust als im Frühling oder frühen Sommer.
Warum aber nennen wir diese ‚Windflieger’ Drachen? Mit Drachen aus Märchen und Sagen haben sie nämlich ebenso wenig zu tun wie mit den Dinomonstern aus der Urzeit. Märchendrachen sind riesige, Feuer speiende Monster, und Dinosaurier waren Riesenechsen, die in Urzeiten gelebt und sich – mit wenigen Ausnahmen – ganz harmlos von Pflanzenkost ernährt haben. Mit fröhlich bunten, am Himmel tanzenden Drachen haben die also genauso wenig zu tun wie die bösen Drachen aus Märchen und Sagen. ´Papiervogel´ oder ´Luftgleiter´ wären wohl bessere Namen für unsere Flugdrachen, doch sie klingen eben lange nicht so schön.
Wie aber nun ist es zu dem Namen ´Drache´ gekommen? Ganz einfach: Vor einigen tausend Jahren ließen Menschen in China bereits Drachen steigen. Sie waren nämlich von dem Flug der Vögel so fasziniert, dass sie bunte Papiervögel bastelten und am Himmel wie ein Vogel flattern ließen. Weil sie aber glaubten, in der Luft gäbe es böse Geister, malten sie – oftmals sehr schaurige – Drachenfratzengesichter auf ihre Papiervögel. Damit wollten sie die bösen Geister erschrecken und abwehren. So kam der Drache zu seinem ‚gefährlichen’ Namen.
Aber aufgepasst: So ganz unrecht ist das nicht mit Geistern, die beim Drachensteigen am Himmel lauern. Denkt nur an die Stromleitungen. Ganz schön gefährlich könnte ein Drachenflug enden, würde der Drache mit einem dieser ´Geister der modernen Zeit´ in Berührung kommen. Du siehst, die Drachen tragen ihren Namen – irgendwie – doch durchaus zu Recht.
( Elke Bräunling)

komm , wir lassen Drachen steigen - das macht Spass

in Liebe

Harrimaus und Mama Conny
von: anonym


[3115] - 22.10.2020 04:57:17
Die Stimme im Blätterberg

Es war ein kalter Spätherbsttag. Im Wald war es nebelig und trübe. Und trübe war auch die Laune des kleinen Bären. Er konnte nämlich keinen seiner Freunde zum Spielen finden. Einige von ihnen waren längst vor dem nahenden Winter in den Süden geflüchtet, andere hatten sich zum Winterschlaf verkrochen oder sie streiften auf Futtersuche durch den Wald.
„Winter ist doof“, meckerte der kleine Bär mit einem tiefen Bärenbrummen. „Und langweilig. Und dunkel. Und überhaupt …“
Er war so schlecht gelaunt, dass er voller Missmut in den hohen Haufen mit Herbstlaub sprang, den jemand unter der Eiche neben der alten Kapelle zusammengekehrt hatte. Wild trampelte er auf dem Laub herum und kickte es weit in alle Richtungen.
Huiii! Hoch wirbelten die bunten Blätter durch die Luft. Fast konnte man meinen, sie tanzten einen Wirbelwind-Rock ´n Roll.
Der kleine Bär lachte. Es machte Spaß, ihnen beim Wirbeln zuzusehen. Seine schlechte Laune hatte er – für heute – erst einmal vergessen.
„Huiii! rief er laut und ihm war, als sirrten die Blätter ein leises Hui-i-i-iiiii zurück.
„Was ist hier denn los?“, polterte plötzlich eine Stimme im Laubhaufen. Sie klang sehr übellaunig, die Stimme. „Wer stört meine Winterruhe? Ein Unwetter? Ein Erdbeben? Oder, noch schlimmer, ein Mensch, der mich ärgern möchte? Ruhe!, sage ich. Ich will meinen wohl verdienten Schlaf haben.“
Erschrocken starrte der kleine Bär auf den Laubberg, der nun gar nicht mehr so hoch war wie zuvor.
„Ich bin’s nur“, rief er ein bisschen kleinlaut zurück. „Ich, der kleine Bär.“
„Und ich bin der große Igel“, knurrte die Stimme. „Bekanntlich halten wir Igel in Herbstlaubhöhlen unseren Winterschlaf. Du hast mich geweckt, kleiner Bär!“
„D-d-das t-t-tut mir leid“, stammelte der kleine Bär.
„Mir auch“, brummelte der Igel, doch seine Stimme klang schon versöhnlicher, ja, fast so, als schmunzelte er dort unten in seiner Blätterhöhle.
„Ich bin gleich weg“, versprach der kleine Bär.
„Ich auch. Im Winterland nämlich“, sagte der Igel. „Dort treffe ich im Traum meine Kollegen.“
„Und im nächsten Frühling triffst du dann wieder mich. Ich werde hier auf dich warten. Einverstanden?“
Der Igel aber antwortete nicht mehr und der kleine Bär lief schnell zur Bärenhöhle zurück. Vom Winterland, nahm er sich vor, wollte er nun auch ein wenig träumen.

(Elke Bräunling)

wir helfen den Igelchen

in Liebe

Harrihäsc hen und Conny
von: anonym



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